Autor: Joachim Lang

Coaching mit Pferden: authentisch, entspannt und zeitsparend

Seit einiger Zeit bieten wir in unserem Beratungs-Portfolio Pferde-gestütztes Coaching an. Die Formulierung ist sperrig, trifft es aber: Denn als Coach habe ich mit dem Pferd tatsächlich eine Unterstützung, einen Co-Trainer an meiner Seite. Pferde haben eine sehr feine Wahrnehmung für unbewusste Signale. Wer die Tiere mit Hilfe der eigenen Ausstrahlung führt und dabei beobachtet, der profitiert von den gemachten Erfahrungen für die Führung eigener Mitarbeiter.

Digitalisierung in Unternehmen = Optimierung von Arbeitsprozessen

Vor einigen Wochen schrieb der IT- und Medien-Redakteur der „Wirtschaftswoche“, Michael Kroker, über die noch immer schleppende Digitalisierung in vielen Unternehmen. Seine Feststellung: „Es reicht nicht aus, für die Digitalisierung einen Chief Transformation Officer zu berufen. Vielmehr müssen Entscheider bei der digitalen Transformation selber vorangehen und die Mitarbeiter mitnehmen.“ Und genau das würden viele Unternehmens-Chefs verzögern. Studien zufolge beklage bei den Herausforderungen durch die Digitalisierung jeder zweite Beschäftigte in Deutschland eine mangelnde Unterstützung der Führungsebene. In vielen Firmen werde über notwendige Schritte zur Digitalisierung zwar gesprochen, diese würden aber von vielen Verantwortlichen an der Unternehmens-Spitze (Geschäftsführer, Vorstände, Unternehmer) weder umgesetzt, noch vorgelebt. Diese Beobachtungen mache auch ich in vielen Betrieben. Und das Thema Digitalisierung steht entsprechend oft auf unserer Agenda, wenn ich Unternehmen bei ihrer Geschäftsentwicklung berate oder wir Führungskräfte oder Fachkräfte fürs Interim-Management vermitteln. Ich finde allerdings, dass es keine reine digitale oder analoge Welt mehr gibt. Das ist alles zusammengewachsen. Wir unterscheiden nicht digital und analog, sondern wie intensiv wir digitale Hilfsmittel nutzen und Arbeitsprozesse – ob digital oder analog – sinnvoll ineinander … weiterlesen

In den Süden und zurück in den Osten: 30 Jahre innerdeutsche Migration

Zum 30. Mal jährt sich in diesen Tagen die Öffnung der innerdeutschen Grenze. Diese Öffnung und schließlich die Wiedervereinigung sorgten dafür, dass zahlreiche Arbeitskräfte aus dem Osten in den Westen und vor allem in den Süden Deutschlands zogen. Viele Branchen und Unternehmen gerade in den Technologie-starken süddeutschen Bundesländern haben davon profitiert. Heute beobachte ich eine Gegenbewegung: Menschen, die in der Nach-Wende-Zeit aus der ehemaligen DDR kamen, sich in Stuttgart oder Ulm mit ihrem Know-how eingebracht und weiterentwickelt haben, zieht es nun in ihre alte Heimat. Eine In-den-Süden-und-zurück-in-den-Osten-Migration. Diese Rückwanderung hat einen Grund in der Wandlung und Modernisierung der Industrie, die wir in Regionen wie Dresden oder Chemnitz finden. Hier gibt es heute viel mehr interessante und anspruchsvolle Technologie-orientierte Arbeitsplätze als noch vor wenigen Jahren. Wenn ich Unternehmen und Beschäftigte vor Ort besuche, erlebe ich eine neue Aufbruchstimmung. Hier wird nicht nur produziert, hier wird intensiv in moderne technische Entwicklungen investiert. Wer berufliche Perspektiven sucht und gleichzeitig familiären Wurzeln in Sachsen oder Thüringen treu bleiben oder alte Bindungen erneuern will, hat hier ausgezeichnete Chancen. Auch für … weiterlesen

Der innere Schweinehund – mein liebstes Haustier

Aufschieberitis hat etwas Gutes: Sie hat einen ganzen Geschäftszweig hervorgebracht. Ungezählte Berater, Autoren und Institute bieten Tipps, Bücher und Seminare an, um Dinge schneller und effizienter zu erledigen. Viele Ratschläge scheitern aber am eigenen Schweinehund. Ihn gilt es zu zähmen – oder noch besser: das Zusammenleben mit ihm zu gestalten. Für mich ist der innere Schweinehund ein liebgewonnenes Haustier geworden. Stefan Frädrich und Timo Würz haben ihm in über einem Dutzend Bücher (http://guenter-prinzip.de) ein Gesicht und einen Namen gegeben. Ich arrangiere mich mit ihm vor allem über zwei Wege: 1) Akzeptanz erhöhen und 2) Anspruch reduzieren. Denn dem Nicht-Anfangen, liegt oft ein hoher Anspruch zugrunde. Das Fitness-Studio soll Spaß machen, keine Zeit kosten und nach zweimal 30 Minuten Spuren eines gestählten Körpers hinterlassen. Oder: Der Aufsatz, den ich schreibe, soll direkt alle Leser begeistern. So hohe Ansprüche hemmen uns, mit einem Projekt überhaupt zu beginnen. Wenn wir aber den inneren Schweinehund nicht als Bremser wahrnehmen („Das schaffst Du eh nicht“), sondern als motivierenden Freund („Du wirst stolz auf das Erreichte sein“), macht es richtig Spaß, … weiterlesen

Strukturiert ins optimale Vorstellungsgespräch

Im Vorstellungsgespräch sollen Arbeitgeber ihre Bewerber kennenlernen und deren Beweggründe und Qualifikationen hinterfragen. Für beide ist es wichtig, einen Eindruck zu gewinnen von dem Menschen, der da vor Ihnen sitzt. Das passiert oft als lockeres Gespräch. Schwierig wird es dann, wenn Unternehmer und Führungskräfte im Nachhinein das Gespräch bewerten und den passenden Bewerber auswählen wollen. Denn das freie Gespräch ist nett, liefert aber selten belastbare Informationen. Damit das nicht passiert, nutze ich gerne das „strukturierte Interview“. Wir empfehlen es oft bei Kunden, die wir bei der Bewerber-Auswahl beraten und begleiten. Damit können wir Bewerber auf ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen prüfen und eine möglichst objektive Gegenüberstellung der verschiedenen Bewerber und ihrer Qualifikationen durchführen. Subjektive Eindrücke oder vorschnelle Urteile, die sich später ggf. als falsch herausstellen, werden relativiert. Es gibt verschiedene Untergruppen solcher Interviews (biographisch, situativ etc.), sie haben jedoch alle einen festen Ablauf. So werden jedem Bewerber die gleichen Fragen gestellt („Was ist für Sie das wichtigste Kriterium, sich bei uns zu bewerben?“ „Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?“ etc.). Rückmeldungen und Eindrücke werden … weiterlesen

Unternehmen bewerben sich um Mitarbeiter

Durch den Fachkräftemangel können sich qualifizierte Mitarbeiter in Branchen wie Optik, Maschinenbau, Elektronik oder Nutzfahrzeuge ihren Arbeitgeber schon lange aussuchen. Entsprechend bewerben sich nicht nur Arbeitnehmer um einen Job, sondern mindestens in gleichem Maße Unternehmen um gute Mitarbeiter. Darauf habe ich in Gesprächen, Interviews und Beiträgen zum Beispiel für die VDI Nachrichten (https://www.vdi-nachrichten.com/Gesellschaft/Der-beste-Arbeitgeber-fuer-besten-Mitarbeiter) immer wieder hingewiesen. Und doch machen es viele Unternehmen auf die klassische Art: Sich zurücklehnen, die Bewerber etwas vortragen lassen, das eigene Unternehmen aber nicht positiv darstellen können. Offene Stellen kann man so nicht besetzen. Wer sich heute um die besten Mitarbeiter bewirbt, muss sich selbst von der besten Seite zeigen. Ich empfehle dafür unter anderem: Gesprächspartner: Beim Vorstellungsgespräch sollten auf Firmenseite Menschen mit fachlicher Kompetenz (z.B. Technischer Leiter) und mit Personal-Kompetenz (z.B. Personalleiter) sitzen. Vorbereitung: Unternehmer müssen sich mehr denn je vorab aus den Unterlagen der Bewerber informieren. Wer Desinteresse am Bewerber zeigt, wird Desinteresse am Unternehmen ernten. Offenheit: Bewerber und Arbeitgeber passen nicht immer zusammen, das ist völlig normal. Unsere Aufgabe als Personalberater ist es zu vermitteln, aber auch klar … weiterlesen

Erfolgreich sein durch optimale Büro-Organisation

Zu meinen Aufgaben zählt neben der Unternehmensberatung und Personalvermittlung viel interne Arbeit. Von strategischen Überlegungen und Umsatzplanung über Neukunden-Ansprache bis zur Buchhaltung. Diese Aufgaben mögen lästig sein, sie werden auch oft als „unproduktiv“ bezeichnet. Aber wichtig sind sie dennoch. Termine koordinieren, Telefonate planen, E-Mails und Briefe beantworten, ein intelligentes Ablage-System entwickeln usw. Eine optimale und belastbare Büro-Organisation leistet ihren Teil zu einem wirtschaftlich dauerhaft erfolgreichen Unternehmen. Als Berater und Coach bin ich sehr viel unterwegs. Ich komme zu meinen Kunden, betreue Teams in Unternehmen, besuche mit hochqualifizierten Fachkräften potenzielle Arbeitgeber. Da bleibt im Büro viel liegen. Ich habe mir daher angewöhnt jede Woche einen Büro-Tag einzuplanen. An diesem Tag telefoniere ich zum Beispiel mit Dienstleistern oder Journalisten, schreibe an unserer Selbstdarstellung, analysiere die Zugriffsraten auf unsere Website und plane die kommende Woche. Dabei gilt: Jede Nachricht, jeden Brief nur einmal anfassen – erledigen, ablegen oder delegieren. Meine Termine trage ich in unseren zentralen Kalender ein – egal mit welchem Gerät. Alles korrespondiert miteinander. So kann ich auch auf dem Weg zu Kunden die Termin-Details abfragen … weiterlesen